Lukas ist nun über 12 Jahre alt. Ein stolzes Alter für einen sehr großen und schweren Labrador.

Immer stand die Hoffnung, er ist die Ausnahme und wird 100 ;-)) Jahre alt.

Aber es kommt, was kommen musste: Die Zipperlein sind nicht mehr aufzuhalten.

Seine Epilepsi wurde schlimmer und wir mussten mit der Behandlung mit Tabletten beginnen.

Und im Juli 2016 waren wir dann  an der Ostsee und ein anderer Hund versuchte, auf ihn von hinten aufzuspringen.

Lukas drehte sich um und es geschah: Er fiel einfach um. Bandscheibenschaden und Bänderriß in der Schulter. Ein epileptischer Anfall löste einen Hirninfarkt aus.

Inzwischen ist Mitte August und wir sind, trotz vieler Spritzen und Tabletten bereit, ihn gehen zu lassen.

Jeder Tag wird nun mit Gold aufgewogen.

Und der Hoffnung, dass er sich auf den Weg über  die Regenbogenbrücke ohne Schmerzen und von sich aus begeht.

Leider hat sich user Wunsch nicht erfüllt.

Am Abend des 23.08.2016 wurde mein treuer Freund in meinen Armen zu Hause erlöst.

Ich vermisse Ihn ;.(

Aber er hat mir auf seinem Weg zu Regenbogenbrücke versprochen, mir einen neuen vierbeinigen Freund zu schicken und mir diesen auch schon beschrieben, damit ihn erkenne.

Inzwischen ist er auch gut im Hundehimmel angekommen und wurde dort von seinem Kumpel Paul,seine Adoptivmutti, die leider sehr früh verstorbene Rotweilerhündin, Pauline und vielen anderen Hunden begrüßt.

Ab und zu schaut er noch kurz bei mir vorbei, um zu schauen, dass "unten" alles in Ordnung ist.

21.09.2016

Es ist nun einen Monat her, als die Seele von Lukas seinen kranken Körper verlassen hat.

Aber er ist immer noch bei mir. 

Fast täglich spüre ich seine Anwesendheit. Nur kurz ist er im Raum, auf der Wiese und in seinem alten Umfeld. Fühle seine Wärme und sehe seine treuen braunen Augen.

Besonders gestern, 4 Wochen, nachdem er uns verlassen mußte, war er wieder intensiv da.

Mein Tag war anstrengend und am Abend sprachen wir noch von ihm.

Von dem Loch im Herzen, wass er hinterlassen hat. Ein weiteres Loch, dass schon Pauli hinterlassen hatte.

Die Tage werden kürzer und müde ging ich schlafen.

Doch ich konnte nicht einschlafen. Lukas war im Haus und versuchte, mir etwas zu sagen.

So stand ich wieder auf und ging in den Hof. Ich verstand nicht, was er mir sagen wollte.

Er zeigte mir immer wieder seine letzen Sekunden, als er von mir ging. Was nun ?

So ging ich wieder rein. Er blieb aber draussen.

Nun verstand ich ihn: Ich hatte vergessen, ihm die Kerze für den Rückweg in den Hundehimmel anzuzünden.

Kaum war dieses Licht an, verschwand er mit einem lieben Blick.

Haltet mich für verrückt.

So war es.

 07.102016

 Lieber Lukas, lieber Paul, da habt ihr mir mit Luna ja wirklich eine tolle Zaubermaus rausgesucht. Danke, dass ihr mir gegenüber so schnell Euer Versprechen,

mir einen Hund rauszusuchen, in dem ihr weiterleben werdet, eingelöst habt.

So habe ich Euch wieder bei mir. Danke.

21.11.2016

Lukas, Du alter Schlingel. Hast Dich in Luna reingeschlichen und bestimmst ihr Leben.

Und ich habe Dich vor ein paar Tagen gefühlt, als ich mit Luna unterwegs war.

Bist hinter uns hergelaufen und hast gelacht, was Luna für Späße macht.

Wenn ich sie in meinen Armen habe, fühle ich, dass neben dem kleinen Mädchen auch Ihr großen Jungs in ihr seid.

So viel Wärme kann ein Hund allein gar nicht ausstrahlen.

Und nach nur 3 Wochen bei mir kann sie so viel, wie ihr nach vielen Monaten.

Tja, gute Lehrmeister halt ;-))

Danke, meine Kuschelbrocken.

Therapiehunde im Sozialdienst | Berlin - Brandenburg

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